Sommerlicher Kuchengenuss ohne Obst? Kann man machen, wäre aber schade! Eine Aprikosen-Himbeer-Galette ist für mich ein schönes Beispiel dafür, dass ein Kuchen nicht kompliziert sein muss, um besonders zu sein. Der Teig wird ausgerollt, die Früchte darauf verteilt und der Rand einfach eingeschlagen. Sie braucht keine besondere Backform, darf unperfekt aussehen und lebt von der Kombination knuspriger Rand und saftigem Fruchtbelag.
Was ist eine Galette?
Eine Galette ist ein französisches, meist rundes Gebäck aus Mürbeteig. Anders als bei einer klassischen Tarte wird der Teig nicht in eine Form gelegt. Die Füllung kommt direkt auf den ausgerollten Teig und der Rand wird anschließend einfach über die Früchte geklappt.
Genau das macht die Galette so unkompliziert. Sie muss nicht perfekt aussehen, im Gegenteil, sie soll nicht perfekt aussehen. Die unregelmäßigen Ränder gehören dazu.
Besonders beliebt sind Galettes mit saisonalem Obst. Im Sommer bieten sich neben Aprikosen und Himbeeren auch Pfirsiche, Nektarinen, Heidelbeeren, Erdbeeren, Kirschen oder Johannisbeeren an.
Dreamteam Aprikosen und Himbeeren
Aprikosen gehören für mich zu den Lieblingsfrüchten der Sommermonate. Reife Früchte brauchen eigentlich nicht viel. Beim Backen werden sie weich und saftig und entwickeln ein intensiveres Aroma.
Die Himbeeren bringen dazu eine kräftigere Säure. Zusammen mit Vanille und Zitrone entsteht eine fruchtige Füllung, die nicht zu süß ist.
Damit die Galette nicht durchweicht, kommt vor dem Obst eine Mischung aus gemahlenen Mandeln, Speisestärke und Zucker auf den Teig. Diese nimmt einen Teil des Fruchtsafts auf und bringen gleichzeitig ein feines nussiges Aroma mit.
Die Zubereitung

Tipps für eine knusprige Galette
- Den Teig kalt verarbeiten. Je kälter die Butter beim Einschieben in den Backofen, desto besser.
- Nicht zu viel Obst verwenden. Gerade saftiges Obst wie Aprikosen geben beim Backen viel Saft ab. Eine relativ flache Obstschicht sorgt dafür, dass der Boden nicht matschig wird.
- Mandel-Zucker-Speisestärke -Mischung verwenden. Die Schicht ist nicht nur Geschmacksträger, sondern hilft dabei, dass der Boden knusprig bleibt.
- Richtig abkühlen lassen. Direkt aus dem Ofen ist die Füllung noch sehr weich. Nach dem Abkühlen ist sie deutlich stabiler.
So lässt sich die Galette variieren
Die Aprikosen-Himbeer-Galette lässt sich kinderleicht verändern.
- Gehobelte Mandeln: Etwas mehr gemahlene Mandeln verwenden und die ganze Galette vor dem Backen mit Mandelblättchen bestreuen.
- Mit Thymian verfeinern: Einige sehr fein gehackte Thymianblättchen zwischen die Früchte geben.
- Honig verwenden: Die noch lauwarme Galette nach dem Backen ganz dünn mit etwas flüssigem Akazienhonig bepinseln.
Mein Fazit
Ich liebe ja unkomplizierte Rezepte und genau deshalb gefallen mir Galettes. Sie passen zum sommerlichen Kaffeetisch genauso wie zu einem Dessert nach dem Abendessen. Noch ganz leicht warm mit einer Kugel Vanilleeis serviert, wird aus dem einfachen Obstkuchen ein schönes Sommerdessert. Für mich gehört die Aprikosen-Himbeer-Galette deshalb eindeutig auf die Liste der Rezepte, die man während der Sommerobstsaison einmal ausprobieren sollte.
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Blogevent Sommerobst
Ich finde, die Aprikosen-Himbeer-Galette passt richtig gut zum aktuellen Blogevent Sommerobst von zorra ( 1 x Umrühren bitte aka Kochtopf) und Gastgeberin Friederike vom Blog Fliederbaum aus Wien. Was meint ihr?
Aprikosen-Himbeer-Galette für euer Pinterestboard
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