Diese französische Apfeltarte überzeugt durch die Kombination aus buttrigem Mürbeteig, dünn geschnittenen Äpfeln und einer feinen, vanilligen Crème-fraîche-Füllung.
Ich backe Tartes auch gerne mal in einer rechteckigen Form. So sehen sie nicht nur schön aus, sondern lassen sich auch prima in kleine Stücke schneiden. Für diese Tarte kam meine Tarteform mit 35 x 13 cm mal wieder zum Einsatz. Die Mengenangaben im Rezept sind dafür passend, aber auch für eine runde Tarteform mit 24 cm Ø.
Was ist das Besondere an dieser französischen Apfeltarte?
Bei dieser Apfeltarte treffen unterschiedliche Texturen aufeinander: Der Mürbeteig wird zuerst blind vorgebacken und bleibt dadurch schön knusprig. Die Äpfel liegen auf einer feinen Creme aus Crème fraîche, Milch, Ei, Zucker und Vanille. Sie werden nicht in einer dicken Schicht verarbeitet, sondern in relativ dünne Spalten geschnitten und überlappend auf der Tarte angeordnet. Dadurch bekommt die französische Apfeltarte ihre charakteristische, schlichte Optik.
Welche Äpfel eignen sich für die Tarte?
Geeignet sind zum Beispiel Elstar, Boskoop oder Braeburn, also feste, leicht säuerliche Äpfel. Sie sollten beim Backen ihre Form behalten und nicht vollständig zerfallen. Eine leichte Säure sorgt außerdem für einen angenehmen Kontrast zur cremigen Füllung.
Tipps für die Zubereitung
Den Mürbeteig dünn ausrollen:
Eine Teigdicke von ca. 4-5 mm ist ideal. Der Boden bleibt dadurch knusprig und wird nicht zu dominant.
Den Boden blind backen:
Das Vorbacken verhindert, dass der Mürbeteig durch die feuchte Füllung weich wird.
Die Äpfel dünn schneiden:
Dünne Apfelspalten lassen sich besonders schön überlappend anordnen und garen gleichmäßig.
Nicht zu viele Äpfel verwenden:
Ewa 300 g vorbereitete Äpfel reichen völlig aus. Eine zu dicke Apfelschicht würde die feine Creme überdecken.
Die Tarte vollständig auskühlen lassen:
Die Füllung wird beim Abkühlen fester. Deshalb sollte die Tarte erst angeschnitten werden, wenn sie vollständig ausgekühlt ist.
Die Zubereitung
Zuerst verknetet ihr Butter, Zucker, Mehl, Salz und ein Ei zu einem glatten Teig, wickelt ihn in Frischhaltefolie und legt ihn für eine Stunde in den Kühlschrank. Nach der Kühlzeit rollt ihr ihn passend für eure Tarteform aus, legt ihn in die Form und schneidet den überstehenden Teig am Rand mit einem scharfen Messer ab.
Nun legt ihr einen Bogen Backpapier auf die Form und füllt getrocknete Hülsenfrüchte oder Reis zum Beschweren hinein. Für ca. 15 Minuten wird der Teig jetzt blind gebacken. Anschließend entfernt ihr das Backpapier samt Inhalt und backt den Teig weitere 10 Minuten.
Crème fraîche mit Milch, Zucker, Vanilleextrakt und Eier verrührt ihr für die Füllung und füllt sie in die Form. Die Äpfel schält ihr, befreit sie vom Kerngehäuse und schneidet sie in relativ schmale Spalten. Diese legt ihr fächerförmig auf die Tarte und drückt sie leicht in die Füllung. Für weitere 30 Minuten backen und anschließend komplett abkühlen lassen.
Fazit
Die französische Apfeltarte ist schlicht, aber doch auch irgendwie elegant. Der Mürbeteig lässt sich gut vorbereiten, die Füllung ist schnell angerührt und die Apfelspalten sorgen ohne großen Aufwand für eine schöne Optik. Ich mag besonders die Kombination aus dem knusprigen Boden, den leicht säuerlichen Äpfeln und der cremigen Füllung. Uns hat die Tarte wirklich überzeugt, denn sie war ratzfatz verputzt!
Weitere Rezeptideen zur Apfelzeit
Als Apfelkuchen-Fan gibt es natürlich zahlreiche Apfelkuchen-Rezepte auf dem Blog. Aber natürlich kann man auch noch anderen Leckereien daraus zaubern:
- Schnelles Dessert mit Apfel und Käse
- Flammkuchen mit Äpfeln und Salsiccia
- Kartoffel-Quiche mit Apfel, Speck und Frühlingszwiebeln
- Apfel-Quark-Brötchen aus dem Backofen
- Apfelpfannkuchen
Es ist wieder Apfelzeit!
Die französische Apfeltarte passt prima zur heutigen Ausgabe von Leckeres für jeden Tag mit dem Motto Apfelzeit. Freut euch auf die kreativen Apfelrezepte der anderen Teilnehmenden! Hier kommen die Links zu den Beiträgen:

Gabi von USA kulinarisch mit Apple Pie Cookies
Dani von Kartoffelwerkstatt mit Überbackene Kartoffelhälften mit Apfel, Camembert und Knusperspeck
Bianca von ELBCUISINE mit Bratapfel-Granola – knuspriges Granola mit Bratapfel, Zimt und Nüssen
Caroline von Linal’s Backhimmel mit Apfel-Joghurt-Kuchen mit Zitronenguss
Simone von zimtkringel mit Sellerie-Apfel-Salat
Britta von Brittas Kochbuch mit Blätterteigtarte für die Apfelzeit
Britta von Backmaedchen 1967 mit Apfel-Schmand-Torte
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum mit Schwedischer Apfelkuchen vom Blech
Sylvia von Brotwein mit Apfel-Mohnkuchen mit Streuseln
Französische Apfeltarte für euer Pinterestboard
Habt ihr das Rezept ausprobiert?
Dann lasst gerne einen Kommentar und eine Sterne-Bewertung da. Das hilft mir und anderen Lesenden sehr. Teilt gerne ein Foto und markiert mich @kuechenmomente oder nutzt #kuechenmomente auf Instagram. Ich freue mich immer total darüber, wenn ich eure (Back)Werke zu sehen bekomme! DANKE!
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18 Kommentare
Liebe Tina, Apfeltarte geht für mich im Herbst einfach immer – und deine Variante mit Crème fraîche klingt besonders fein. Dazu ein gemütlicher Nachmittag und eine Tasse Tee – perfekt!
Vielen Dank, liebe Caroline! Genauso haben wir es gemacht. Eine Freundin zum Kaffeklatsch, Kerzen an, Kaffee und Tee und die Tarte… 😉
Herzliche Grüße
Tina
Apfeltarte ist einfach immer ein wunderbarer Grund, den Tag für eine kleine Kuchenpause zu unterbrechen. Danke fürs Rezept und herzliche Grüße
Simone
Stimmt genau, liebe Simone! Freut mich, dass dir die Tarte gefällt.
Herzliche Grüße
Tina
Danke für das wirklich gute Rezept.
Es wäre gut schon direkt im Bruef oben da Rezept anklicken zu können ( wie jetzt hier) ohne sich durch mehrere Seuren durchklicken zu müssen.
Deine bzw dargestellten Rezepte sind immer extra gut .
Herzliche Grüße
Franz
Hallo Franz,
dann klick doch gerne den Button “Direkt zum Rezept” ganz oben links in den Beiträgen.
Sonnige Grüße
Tina
Was für ein leckerer Hingucker deine Apfeltarte ist liebe Tinamaus, schade das ich mir jetzt nicht direkt davon ein Stück stibitzen kann, da muss ich sie wohl selber backen, da käme meine Tarteform auch gleich mal wieder in den Einsatz. Vielen Dank für das tolle Rezept.
Liebe Grüße Britta
Gute Idee, liebe Britta! Ich bin sicher, euch wird sie richtig gut schmecken.
Dicken Drücker
Tina
Das ist ja eine tolle Idee mit der Crème-fraîche-Schicht. Und dann diese akkurat angeordneten Äpfelchen. Kompliment! 🙂
Liebe Grüße
Britta
Dankeschön Britta, dabei ist die Zubereitung wirklich nicht kompliziert.
Liebe Grüße
Tina
Deine Apfel-Tarte liest sich fantastisch! Ohne viel Schnickschnack einfach gut.
Viele Grüße Sylvia
Vielen Dank, Sylvia. Gedöns ist ja nicht so meins. Lieber ein paar gute Zutaten und fertig. Einfach und lecker halt.
Liebe Grüße
Tina
Hallo liebe Tina,
deine französische Apfeltarte sieht einfach fantastisch aus! Die Kombination aus saftigen Äpfeln und der feinen Crème-Fraîche-Creme ist ein absoluter Klassiker, der einfach immer schmeckt. Vielen Dank für das wunderbare Rezept und die tolle Inspiration – der Kuchen wandert direkt auf meine Backliste!
Liebe Grüße,
Daniela
Liebe Daniela,
vielen Dank. Es freut mich sehr, dass dir das Rezept so gut gefällt. Viel Spaß beim Nachbacken.
Herzliche Grüße
Tina
Liebe Tina,
Mürbteig, Apfel und Crème fraîche das klingt nach einer tollen Kombination,
Kulinarische Grüße, Bianca
Vielen Dank Bianca, schmeckt auch so 😉 .
Liebe Grüße
Tina
Mhhh, so eine Apfeltarte ist doch immer eine gute Idee.
Finde ich auch, liebe Kathrina 🙂
Herzliche Grüße
Tina