Wenn die Freundin anruft und fragt, wann denn nun endlich das Rezept der leckeren Torte vom letzten Kaffeeklatsch auf den Blog kommt, dann hat man alles richtig gemacht 😉 . Also liebe Bettina, nun ist es endlich soweit. Hier kommt Omas Gewittertorte und die schmeckt nicht nur richtig gut, sie ist zudem auch noch glutenfrei.
Omas Gewittertorte – Die Zubereitung
Für den Nussbiskuit schlagt ihr Eier mit Zucker hellcremig auf. Nun mischt ihr gemahlene Nüsse (hier Haselnüsse) mit Backpulver, gebt beides auf die Eier-Masse und hebt alles vorsichtig unter. Nicht rühren, die Luft soll ja schließlich im Teig bleiben. Nachdem ihr den Teig in eine Springform gefüllt habt, geht es für ca. 35 Minuten ab in den vorgeheizten Backofen. Nach der Backzeit nehmt ihr den Boden aus der Form und lasst ihn abkühlen.
In der Zwischenzeit lasst ihr die Kirschen aus dem Glas auf einem Sieb abtropfen und fangt dabei den Saft auf. Damit kocht ihr nach Packungsanweisung auf dem Puddingpulver einen Pudding und hebt zum Schluss die Kirschen unter. Jetzt schält ihr zwei Bananen, schneidet sie in Scheiben und verteilt sie auf dem Nussboden. Danach gebt ihr die Kirschen darauf. Damit die Kirschen nicht an der Seite runterfallen, verwende ich meistens einen Tortenring.
Sobald die Kirschen abgekühlt sind, schlagt ihr nur noch Sahne steif und verteilt sie auf der Torte. Dann nur noch mit (viel) Eierlikör und wer mag mit dunkler Schokolade verzieren.
Warum heißt die Torte eigentlich Gewittertorte?
Gute Frage, da gibt es viele Geschichten. Meine Oma meinte damals, weil die Oberfläche etwas stürmisch und wild aussieht und es, wie bei einem Gewitter helle und dunkle Momente am Himmel gibt. Andere vermuten, es liegt an den Zutaten, bei denen “alles zusammenkommt”, was man noch so im Haus hat. Wobei ich sie nur in der heute beschriebenen Zusammensetzung von zuhause her kenne.
Je nach Region gibt es Varianten der Gewittertorte
- mit Walnüssen oder Mandeln statt Haselnüssen
- mit Himbeeren statt Kirschen
- mit Eierlikör schon in der Sahne statt als Tupfen
- als Blechkuchen-Version für viele Gäste
Noch ein paar Tipps
- die Kirschen nicht zu lange abtropfen lassen, so bleiben sie saftig
- Schokoladenfans können gehackte Zartbitter-Schoki mit in den Teig geben (wie bei der Schwedischen Nusstorte)
- Die Torte lässt sich super am Vortag zubereiten. Ich persönlich gebe allerdings die Sahneschicht (wenn möglich) frisch auf die Torte.
Das Fazit
Omas Gewittertorte ist ein echter Hausmannkost-Klassiker, den man bestimmt auch in dem ein oder anderen Hofcafé entdeckt. Wer auf Kuchengenuss wie bei Oma steht, der sollte diese Torte unbedingt mal ausprobieren.
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Omas Gewittertorte für euer Pinterestboard
Habt ihr Omas Gewittertorte ausprobiert? Dann lasst doch gerne einen Kommentar hier auf dem Blog, wie euch das Rezept gefallen hat. Solltet ihr auch auf Instagram unterwegs seid, könnt ihr mir gerne eine DM schicken, mich einfach mit @kuechenmomente markieren oder den Hashtag #kuechenmomente nutzen, falls ihr euer Prachtstück postet . Ich freue mich immer wahnsinnig darüber, eure (Back)Werke zu sehen!
Allen Mamas unter euch wünsche ich natürlich einen wunderschönen Muttertag, lasst euch mal so richtig verwöhnen – ihr habt es verdient!




