Buttertoastbrot nach dem Salz-Hefe-Verfahren

Toastbrot selber backen

Allgemein, Brot / Brötchen | 6. Februar 2019 | Von

(Werbung/Verlinkungen zu anderen Blogs)

Bevor ihr denkt, Buttertoast? Dafür ist das Brot aber ganz schön dunkel! Stimmt, das liegt daran, dass ich Weizen- und Weizenvollkornmehl zu gleichen Teilen verwendet habe. Aber sicher liegt es auch daran, dass ich die Hitze meines Backofens wieder einmal etwas unterschätzt habe… 😉 .

Hellere Exemplare bekommt ihr aber auch zu sehen, wenn ihr euch durch die Liste der anderen Teilnehmer des Synchronbackens vom letzten Wochenende klickt, die ihr am Ende des Beitrags findet.

Weizenvollkorntoast selber backen

Denn genau bei diesem Online-Backevent ist dieses Toastbrot entstanden. Es findet einmal im Monat statt und wird von zorra  und Sandra veranstaltet. Wann immer ich kann, bin ich mit dabei –  das macht nämlich wirklich Spaß! Wer auch Lust hat mal mitzubacken, der findet hier alle Informationen zum Synchronbacken. Ihr braucht dazu keinen Blog, aber ein Backofen wäre von Vorteil.

Toastbrot nach Salz-Hefe-Verfahren

Dieses Mal haben sich die zwei für ein Toastbrot nach dem Salz-Hefe-Verfahren (nach einem Rezept vom Brotingenieur entschieden).  Das Salz-Hefe-Verfahren hatten wir bereits erfolgreich im letzten Jahr bei den Käse-Baguette-Brötchen getestet. Statt wie üblich Hefe in warmer Flüssigkeit und ggf. unter Zugabe von Zucker oder Honig aufzulösen, wird hier am Vorabend eine Lösung aus Wasser, Salz und Hefe angerührt, die über Nacht im Kühlschrank geparkt wird.

Die einzelnen Zubereitungsschritte haben wir ja bereits am Sonntag, während wir synchron gebacken haben,  auf unseren Social-Media-Kanälen gepostet. Ich habe euch hier mal wieder eine Collage der Bilder erstellt. Die genaue Beschreibung der einzelnen Schritte findet ihr natürlich unten auf der Rezeptkarte.

Ich kann aber schon vorab sagen, die Zubereitung ging wirklich einfach von der Hand und der Teig ließ sich super verarbeiten!

Zubereitungsschritte Toastbrot Salz-Hefe

Im Originalrezept wird eine Toastbrot-Backform mit Deckel verwendet, die habe ich nicht. Deshalb habe ich eine Kastenkuchenform (ohne Deckel) benutzt. Das ging ganz gut – das Brot sieht nur eben nicht wie ein „typisches“ Toastbrot aus, sondern wie eher ein“normales“ Brot. Sagen wir mal so…wenn irgendwo eine Toast-Backform mit Deckel verzweifelt ein neues Zuhause sucht, ich würde sie nehmen…aber ob ich mir jetzt auf Biegen und Brechen eine kaufen würde? Nee, ich glaube nicht.

Abgesehen davon, dass das Toastbrot nicht nach unbedingt nach Toastbrot aussieht und die Kruste einen „Ticken“ zu dunkel ist, bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Gerade im Anschnitt macht das Brot einen sehr ordentlichen Eindruck. 

Weizenvollkorntoast im Anschnitt

Mein Junior, auch liebevoll das Brotmonster genannt, ist kein Mensch vieler Worte. Offenbar fand er das Brot aber auch ziemlich lecker. Ständig hörte man ab Sonntagnachmittag den Toaster klicken und das Brot wurde zusehends weniger….auch Watson fand den Duft ziemlich betörend und wich mir beim Fotografieren nicht von der Seite 😉 .

Toastbrot mit Hund

Also, zorra und Sandra, das Rezept war (wie so oft) eine richtig gute Wahl. Vielen Dank dafür und für die Organisation. Es war mal wieder ein Fest mit euch und allen anderen Teilnehmern zusammen zu backen.

Und hier kommt, wie angekündigt, die Linkliste zu den Mitbackenden (das heißt doch jetzt so, oder?) und ihren Toastbrot-Varianten:

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Birgit von Birgit D – Kreativität in Küche, Haus & Garten
Britta von Backmaedchen 1967
Caroline von Linal’s Backhimmel
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Dominik von Salamico
Simone von zimtkringel
Sonja von Soni-Cooking with love
Tamara von Cakes, Cookies and more
Ingrid von auchwas
Sylvia von Brotwein
Katrin von Summsis Hobbyküche
Steffi von dulcipessa
Rebekka von pfanntastisch
Britta von Brittas Kochbuch
Volker von volkermampft
Manuela von Vive la réduction
Birgit von Backen mit Leidenschaft
Sandra von From-Snuggs-Kitchen
Judith von Bake my day – glutenfrei

 

unterschrift

 

 

Buttertoastbrot nach dem Salz-Hefe-Verfahren
Buttertoastbrot ganz einfach selber backen.
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Cook Time
35 min
Cook Time
35 min
ZUTATEN
Für die Salz-Hefe-Lösung (am Vorabend)
  1. 100 g Wasser (20°C)
  2. 10 g Salz
  3. 10-15 g frische Hefe (bei mir 10 g)
Für den Hauptteig
  1. 500 g Weizenmehl Typ 550 (bei mir 250 g Weizenmehl/250 g Weizenvollkornmehl)
  2. 200 g Wasser (20°C)
  3. 125 g Salz-Hefe-Lösung
  4. 7 g aktives Backmalz
  5. 10-25 g Butter direkt aus dem Kühlschrank (bei mir 25 g)
ZUBEREITUNG
  1. Am Vorabend die Salz-Hefe-Lösung ansetzen. Dazu das Salz im Wasser verrühren, bis es sich vollständig ausgelöst hat. Anschließend die frische Hefe hineinbröckeln und verrühren. Abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  2. Am nächsten Tag die Zutaten für den Hauptteig bis auf die Butter in einer Schüssel mischen und ca. 4 Minuten kneten, bis sich langsam ein Glutengerüst bildet, Dann erst die Butter unterkneten.
  3. Den Teig auskneten, bis er sich vollständig vom Schüsselrand löst. Anschließend abgedeckt bei Raumtemperatur 10 Minuten gehen lassen (bei mir waren es 25 Minuten).
  4. Eine Kastenform (30 x 9 x 9 cm) einfetten.
  5. Danach den Teig in zwei Stücke aufteilen, rundwirken und auf die Länge der Kastenform langstoßen. Beide Stränge miteinander verzwirbeln und in die gefettete Backform legen. (Empfohlen ist eine Backform mit Deckel, den hatte ich nicht. Ich habe die Form mit einer 1 x Duschhaube abgedeckt.)
  6. Den Teig für 1 Stunde (bei mir 75 Minuten) an einem warmen Ort (ca. 27°C) gehen lassen.
  7. Den Backofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  8. Nach der Ruhezeit die Backform (ohne Duschhaube!) in den Ofen stellen, Wasser in den Ofen spritzen (Blumenspritze eignet sich super dazu!), die Ofentür schließen und die Temperatur auf 230°C erhöhen.
  9. Backzeit: 35 Minuten (ich habe 10 Minuten vorher die Form mit Alufolie abgedeckt, weil mir die Oberfläche zu dunkel wurde).
  10. Anschließend die Form aus dem Ofen nehmen und das Toastbrot aus der Form stürzen. Hat Toastbrot hat eine sehr schwache Kruste, kann es noch einmal 5-10 Minuten ohne Kasten zurück in den Ofen, bis zur gewünschten Bräunung erreicht ist. (War bei mir nicht nötig)
TIPP
  1. Zugabe eines Weizensauerteigs (Mehlmenge 10 % der gesamten Mehlmenge = 50 g), wirkt sich positiv auf den Geschmack aus.
  2. Wer eine weiche Kruste bevorzugt, legt das Toastbrot nach 15 Minuten Auskühlzeit in eine Plastiktüte geben, damit es "schwitzt". Dadurch wird die Kruste weich. (Habe ich nicht gemacht)
Adapted from Brotingenieur
Adapted from Brotingenieur
Küchenmomente https://www.kuechenmomente.de/
Toastbrot selber backen

 

Kommentare

  1. Leave a Reply

    zorra
    6. Februar 2019

    Ich mag Toast mit VK, nächstes Mal werde ich ihn so backen und nicht in der Toastbrotform. Von der bin ich nämlich überhaupt nicht begeistert. Ist also nicht schlimm, dass du keine hast. 😉

    • Leave a Reply

      Tina
      7. Februar 2019

      Hey zorra,
      gut, dann wandert die Toastform nach ganz unten auf die Wunschliste…
      Liebe Grüße
      Tina

  2. Leave a Reply

    Britta von Backmaedchen1967
    6. Februar 2019

    Liebe Tina,

    ich finde dein Toastbrot farblich super, es hat halt Urlaub beim Backofenmonster gemacht von dem wurde es eben ordentlich eingeheizt und Watson ist einfach so süss. Ich hätte gerne auch bei dir mal den Toaster mit einer Scheibe von deinem Brot gedrückt (klick)und mich dann genüsslich damit in eine Ecke gesetzt und schnabuliert.

    Liebe Grüße
    Britta

    • Leave a Reply

      Tina
      7. Februar 2019

      …und einen sabbernden, bettelnden Watson vor dir sitzen gehabt? Kein Problem, komm einfach mal vorbei. Für dich schmeiße ich gerne Kaffeemaschine und Toaster an 😉 .
      Liebe Grüße
      Tina

  3. Leave a Reply

    manuela
    6. Februar 2019

    dein küchenhandtuch! schööön! =)
    zurück zum thema: dein brot! schööön! 😀
    vollkorn werde ich auch mal testen. das sieht wirklch köstlich aus.

    • Leave a Reply

      Tina
      7. Februar 2019

      Hey Manuela,
      mein Küchenhandtuch…Tch.bo 2er Pack für günstig…aber schön, dass dir Handtuch und Brot gefällt.
      Übrigens habe ich meinem Göga das Bernd-Video mit einem Nutelle-Toast serviert. Der guckte erst mich irritiert und dann das Video ganz brav an. Ich mache mir doch langsam Sorgen 😉 .
      Liebe Grüße
      Tina

  4. Leave a Reply

    Simone von zimtkringel
    6. Februar 2019

    Hi Tina, ich schon wieder…irgendwie treffen wir uns echt oft! Und ich hab Spaß daran!
    Dein Toast ist übrigens super geworden, verliebt bin ich jetzt aber ein wenig in Watson. Was für ein Hübscher!
    Liebe Grüße und bestimmt bis bald
    Simone

    • Leave a Reply

      Tina
      7. Februar 2019

      Hey Simone,
      ja mit einigen von euch habe ich gerade mehr Kontakt als mit meinen besten Freundinnen 😉 . Aber mir macht es auch ne Menge Spaß, der Ton wird so merklich lockerer und persönlicher. Man „kennt“ sich halt auch schon eine ganze Weile…
      Ja, unser geflecktes Riesenbaby ist schon putzig….und verfressen…Dalmatiner halt.
      Bis baaaald
      Tina

  5. Leave a Reply

    Steffi
    6. Februar 2019

    Liebe Tina,

    ich bin ja immer pro Vollkorn 🙂 Deine Variante sieht echt spitzenmäßig aus. Da bekomme ich gleich Lust noch ein Toastbrot zu backen.

    Liebe Grüße, Steffi

    • Leave a Reply

      Tina
      7. Februar 2019

      Danke für deinen lieben Kommentar, Steffi!
      Du weißt ja jetzt wie es funktioniert, dann mal los 😉 .
      Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal
      Tina

  6. Leave a Reply

    Katrin
    6. Februar 2019

    Guten Abend,

    Halbe/Halbe mach ich das nächste mal auch. Ich liebe Vollkornmehl. Hab mich aber nicht getraut. Bei Toast sollte es schon helles Mehl sein. Aber wie och sehe, wird das Brot super.
    Liebe Grüße Katrin

    • Leave a Reply

      Tina
      7. Februar 2019

      Hallo liebe Karin,
      geplant war das eigentlich auch nicht, aber ich wollte das VK-Mehl aufgebrauchen und habe die restliche Menge mit 550er aufgefüllt. Das war genau 50/50. Sieht nicht aus wie ein Buttertoast, sondern wie ein VK-Toast – schmeckte aber super.
      Liebe Grüße
      Tina

  7. Leave a Reply

    Birgit M.
    7. Februar 2019

    Liebe Tina, dein Toast ist dir super gelungen, manchmal brauchts gar keine spezielle Form. Liebe Grüsse Birgit

    • Leave a Reply

      Tina
      8. Februar 2019

      Herzlichen Dank liebe Birgit,
      nö, das nicht. Aber deine Form ist schon ein Traum und offensichtlich werden die Brote darin ja auch traumhaft 🙂 .
      Liebste Grüße
      Tina

  8. Leave a Reply

    Sylvia von Brotwein
    9. Februar 2019

    Toastbrotformen werden völlig überbewertet! 🙂 Dein Toast sieht jedenfalls gut aus und wird mit dem vielen Vollkorn bestimmt aromatischer sein, als meines mit 550er. LG Sylvia

    • Leave a Reply

      Tina
      10. Februar 2019

      Ach hey Sylvia, auf deinem Blog war ich doch heute auch schon 🙂 .
      Tja die Toastform…ich bin so hin und her, ob ich mir nun eine anschaffen soll oder nicht. Das Brot an sich mit dem VK-Anteil hat uns super gefallen.Solltest du bei Gelegenheit wirklich mal ausprobieren.
      Liebe Grüße
      Tina

  9. Leave a Reply

    Soni
    10. Februar 2019

    Hallo Tina
    ich finde dein Brot sehr gelungen und gerade die dunkle Kruste mag ich besonders.
    🙂
    Liebe Grüße
    Soni

    • Leave a Reply

      Tina
      10. Februar 2019

      Wie lieb, vielen Dank Soni 🙂 !
      Aber mir geht es tatsächlich ähnlich, ich mag gerade beim Toast auch gerne etwas knackigere Krusten. Solange ich noch alle Zähne zu Kauen habe jedenfalls 😉 .
      Liebe Grüße
      Tina

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