Am Sonntag fand wieder einmal das #synchronbacken von und mit zorra Kochtopf statt. Passend zum Beginn der Weihnachtsbäckerei-Saison haben wir ein Julebrød – Weihnachtsbrot aus Norwegen nach einem Rezept von Trines Matblogg gebacken. Wer meinen Blog kennt, der weiß, ich habe eine Schwäche für nordische Rezepte. Deshalb war ich auch gleich begeistert, als das Rezept bekanntgegeben wurde. Wie immer haben alle Teilnehmenden die einzelnen Schritte bei Instagram während der Zubereitung gepostet.
Julebrød oder Julekake ist ein leicht süßliches Hefeteigbrot mit Kardamom und traditionell mit Rosinen im Teig. Ich habe es ja nicht so mit Rosinen, deshalb habe ich mich dieses Mal nicht für Cranberries sondern für getrocknete Sauerkirschen entschieden. Eine gute Alternative wie ich finde.
Das Rezept ist unkompliziert und eigentlich hat alles bei der Zubereitung prima geklappt. Allerdings war ich während der Backzeit abgelenkt und obwohl ich in der Nähe des Backofens war, sind mir die Brote oben doch etwas dunkel geworden. Da half auch kein Abdecken mehr… Aber es ist zum Glück nichts verbrannt, nichts schmeckte bitter. Also bis auf die Optik alles gut. Die Brote waren locker und schmeckten sowohl pur, mit Butter oder auch mit Käse richtig gut. Natürlich habe ich beim ersten Anschnitt wieder eine Stelle erwischt, wo die Sauerkirschen kaum zu finden sind 🙁 .
Julebrød – Die Zubereitung
Ich habe nur die Hälfte der Zutatenmenge aus dem Originalrezept verwendet, also passend für zwei statt vier Weihnachtsbrote. Zuerst lässt man die getrockneten Früchte (im Original Rosinen, bei mir getrocknete Sauerkirschen) für 15 Minuten in heißem Wasser ziehen. Inzwischen bereitet man den Hefeteig zu. Mehl, kalte Milch, Hefe, Zucker, Kardamom, Salz und 1/2 Ei in die Schüssel der Küchenmaschine geben und einige Minuten auf Stufe 1 kneten lassen. Dann weitere 10 Minuten auf Stufe 2 weiterkneten. Die Butter dazugeben und weitere 10 Minuten kneten, bis sie komplett eingearbeitet ist. Die abgegossenen und ausgedrückten Früchte zum Teig geben und kurz unterkneten. Den Teig abdecken und ruhen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Das hat bei mir 1,5 Stunden gedauert.
Nach der Ruhezeit wird der Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche geteilt, nach Wunsch geformt und mit Abstand auf ein Backblech gesetzt. Dort dürfen sie abgedeckt noch einmal ca. 1 Stunde ruhen. Danach die Teiglinge noch mit dem restlichen 1/2 Ei (ich habe übrigens noch einen Schluck Milch dazugegeben) einstreichen und nach Wunsch einschneiden. Dann geht´s für 25-30 Minuten ab in den auf 200°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Backofen. Wie gesagt, besonders in den letzten 10 Minuten sollte man die Weihnachtsbrote im Auge behalten, damit man sie frühzeitig abdeckt, falls die Oberfläche zu dunkel werden sollte.
Tipps zur Zubereitung
- Möchtet ihr ohne Ei backen, lasst es weg und nehmt stattdessen etwas mehr Milch. Diese könnt ihr dann auch zum Einstreichen der Brote vor dem Backen verwenden.
- Möchtet ihr das Julebrød in der Übernachtgare-Version backen? Kein Problem, einfach am Vorabend den Teig mit halber Hefemenge wie beschrieben zubereiten und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.
- Die Julebrød können gut eingefroren werden. Sofort nach dem Abkühlen in einen Gefrierbeutel packen und in den Gefrierschrank legen. Die Brote bei Raumtemperatur komplett auftauen lassen und kurz vor dem Servieren
eventuell im Backofen bei 175 °C Umluft für ca. 5 Minuten leicht erwärmen. - Solltet ihr keine Küchenmaschine haben, kann der Teig auch gut von Hand geknetet werden.
Ein Rezept – viele Varianten
Wie immer beim Synchronbacken, können wir verschiedene Mehle verwenden, Flüssigkeitsmengen und Einlagen nach Geschmack anpassen. Das macht die Aktion noch spannender. Seid ihr neugierig, wie die Ergebnisse der anderen Teilnehmenden aussehen? Dann schaut mal hier:
zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Bettina von homemade & baked
Simone von zimtkringel
Britta von Backmaedchen 1967
Petra von genusswerke
Caroline von Linal’s Backhimmel
Sylvia von Brotwein
Sabine von Einfach Kochen und Mehr
Friederike von Fliederbaum
Tamara von Cake, Cookies and more
Tanja von Schlundis
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Laura von Aus Lauras Küche
Nadja von Little Kitchen and more
Désirée von Momentgenuss
Bianca von ELBCUISINE
Ilka von Was machst du eigentlich so?!
Weitere Weihnachtsbrote auf dem Blog
- Schwedisches Zimtbrot – Kanellängd
- Stutenkerle, Weckmänner oder Grittibänz
- Safran-Quark-Hefezopf
- Vollkorn-Früchtebrot mit Zimt, Cranberries und Haselnüssen
- Aprikosen-Quarkstollen
Julebrød – Weihnachtsbrot aus Norwegen für euer Pinterestboard
Falls ihr das Julebrød – Weihnachtsbrot aus Norwegen schon ausprobiert habt und ihr auf Instagram unterwegs seid, markiert mich doch einfach mit @kuechenmomente oder nutzt den Hashtag #kuechenmomente . Ich freue mich immer riesig darüber, wenn ich eure (Back)Werke zu sehen bekomme! Über Kommentare hier auf dem Blog freue ich mich natürlich ebenso dolle .






17 Kommentare
Also mir gefallen sie so dunkel und solange nichts bitter schmeckt ist ja alles gut. Die idee mit den Sauerkirschen merke ich mir. Danke fürs Mitbacken!
Liebe Tina, sieht gut aus dein Brot und ich habe erst beim Lesen von der Ablenkung beim Backen erfahren. Fand es also optisch nicht zu dunkel. Mir geht das aber auch oft so bei Hefegebäck, dass ich im Backofen denke, es ist ok und zack ist es zu dunkel. Lustig, ich hatte erst auch an Cranberries gedacht, mich dann aber für Schokolade entschieden. Ganz liebe Grüße, Bianca
Die Idee mit den Sauerkirschen gefällt mir auch sehr gut. Bei mir sind es Cranberries und Schokolade geworden.
Zwei wundervolle Julebrød-Exemplare hast du da am Wochenende gebacken, liebe Tina!
Liebe Grüße
Caroline
Meine liebe Tinamaus, ich bin gerade ganz verliebt in deine Weihnachtsbrote, vor allem das keine Rosinen im Brot sind, sondern getrocknete Sauerkirschen, Ich muss das Brot unbedingt auch mal so backen, ich weiß zwar das hier einer dann ein langes Gesicht macht, aber damit kann ich leben
Kann doch nicht sein, dass ich immer die Rosinen aus dem Brot picken muss. Einen ganz dicken Drücker und liebe Grüße
Britta
Liebe Tina, sehr schön sind sie geworden Deine beiden Weihnachtsbrote. Und ich finde sie auch nicht zu dunkel. Die getrockneten Sauerkirschen sind sicherlich sehr lecker zusammen mit den Cranberries.
Liebe Grüße vom Niederrhein
Sabine
Liebe Tina,
dein Julebrod sieht super aus. Könnte ich direkt schon wieder zugreifen und naschen!
Liebe Grüße, Bettina
Ja, Sauerkirschen sind auch eine sehr gute Rosinen-Alternative! Sehr lecker sieht das bei dir aus.
Liebe Grüße
Laura
Deine Julebrod gefallen mir auch richtig gut. Ich bekomme schon wieder Lust welche zu backen. Liebe Grüsse Nadja
Sieht doch sehr gut aus!!
Mit getrockneten Sauerkirschen oder Cranberries würde mir das Brot auch schmecken… (nur Rosinen mag ich leider nicht).
Deine Brote sehen fantastisch aus! Die Idee mit den Sauerkirschen muss ich mal ausprobieren.
Viele Grüße Sylvia
Liebe Tina,
tolle Idee mit den Sauerkirschen!
Die Brote hast du dir bestimmt schmecken lassen 🙂
Viele Grüße,
Désirée