Vollkorn-Früchtebrot mit Zimt, Cranberries und Haselnüssen

Winterliches Früchtebrot aus Vollkornmehl mit Zimt, Haselnuss und Cranberry

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Fantastisch, welche Vielfalt an tollen Brotrezepten beim World Bread Day am 16. Oktober 2018 auf allen Social Media Kanälen gepostet wurden! Ich war übrigens mit meinem Kartoffelbrot nach einem Familienrezept das erste Mal auch mit von der Partie. Allein bei zorra auf dem Blog kamen 129 Rezepte aus 14 Ländern zusammen! Kein Wunder also, dass sich die Organisatorinnen zorra (1xUMRÜHREN BITTE aka Kochtopf) und Sandra (From-Snuggs-Kitchen) für das Synchronbacken am letzten Wochenende eins dieser Rezepte ausgesucht haben. 

Passend zur Jahreszeit wurde ein Vollkorn-Zimt-Früchtebrot nach dem Rezept von Anas Blog Migas en la mesa aus Spanien gebacken. Zorra hat uns freundlicherweise das Rezept auf deutsch übersetzt.

Vollkorn-Früchtebrot mit Cranberry, Zimt und Nuss

Zwei Zutaten habe ich ausgetauscht. Statt Rosinen (mag ich einfach nicht) gibt es getrocknete Cranberries und statt Walnüssen habe ich Haselnüsse (hatte ich noch von der Rosenkohl-Haselnuss-Quiche übrig) verwendet. Ansonsten habe ich mich ziemlich genau an das Rezept gehalten.

Wie immer beim Synchronbacken posten die Teilnehmer während des Backens ihre Zubereitungsschritte bei Facebook und/oder Instagram. Diese Schritte habe ich wieder als Collagen zusammengestellt. Das komplette Rezept mit genauer Anleitung findet ihr unten auf der Rezeptkarte.

Soaker und Biga für Früchtebrot

Am Vorabend: Soaker (Tränker) und Biga (Vorteig) vorbereiten und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Hauptteig Früchtebrot

Hauptteig vor- und nach der ersten Ruhezeit

Collage Zubereitung Früchtebrot

Oben: Teig mit Zimt, Zucker und Nüssen gefüllt / Unten: Aufgerollter Teig in Kastenform /  Rechts: Teig in Kastenform nach der zweiten Ruhezeit

Der Teig war zwar klebrig, ließ sich mit etwas Mehl aber trotzdem gut bearbeiten. Allerdings habe ich wieder Probleme mit den Temperaturen gehabt. Im ursprünglichen Rezept steht „Backofen auf höchste Temperatur aufheizen“. Da mein Backofen 300°C als Höchsttemperatur hat, habe ich das mal lieber nicht gemacht, sondern den Backofen auf 240°C vorgeheizt. Obwohl ich das Brot nur 10 Minuten bei 240°C und knappe 25 Minuten bei 200°C gebacken habe, ist es für meinen Geschmack einen Tick zu dunkel geworden. Aber das Problem habe ich ja öfter…

Ganz ehrlich? Also ich das Brot aus dem Ofen geholt habe, dachte ich zuerst, dass Teil wäre für die Tonne! Zum Glück habe ich abgewartet, bis es etwas abgekühlt war. Der Anschnitt hat mich dann doch sehr überrascht. Genauso habe ich mir mein Früchtebrot gewünscht! 

Anschnitt Vollkorn-Früchtebrot mit Zimt

Inzwischen ist das Brot natürlich schon lange aufgebraucht. Eigentlich war es das schon am nächsten Tag 😉 . Eine Hälfte habe ich meinem Sohn mitgegeben. Er und sein Freund haben sich gleich darüber her gemacht und fanden es super. Die andere Hälfte verschwand unauffällig Scheibe für Scheibe bei uns zuhause, denn wenn man erst einmal damit anfängt…..

Scheibe Vollkorn-Früchtebrot

Auch dieses Mal haben wieder viele Backverrückte mitgebacken und es sind natürlich wieder tolle Kreationen dabei herausgekommen. Guckt mal hier:

Caroline von Linal’s Backhimmel
Birgit von Birgit D – Kreativität in Küche, Haus & Garten
zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Conny von Mein wunderbares Chaos
Birgit M. von Backen mit Leidenschaft
Steffi von KochTrotz
Simone von zimtkringel
Yvonne von Rezepttagebuch
Rebekka von Pfanntastisch!
Jutta von Jutt-ah!
Sandra von From-Snuggs-Kitchen
Ingrid von auchwas

unterschrift

 

 

 

Vollkorn-Früchtebrot mit Zimt, Cranberries und Haselnüssen
Winterliches Vollkorn-Früchtebrot mit Zimt, Nüssen und Cranberries
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Cook Time
40 min
Cook Time
40 min
ZUTATEN
Für den Soaker (Tränker)
  1. 170 g Weizenvollkornmehl
  2. 170 g Buttermilch (oder andere Flüssigkeit)
  3. 3 g Salz
  4. 170 g getrocknete Cranberries (oder andere getrocknete Früchte)
Für die Biga (Vorteig)
  1. 170 g Weizenvollkornmehl
  2. 3 g Trockenhefe (oder 1 g Frischhefe)
  3. 85 g Buttermilch
  4. 1 Ei, leicht aufgeschlagen
Für den Hauptteig
  1. 50 g Weizenvollkornmehl
  2. 5 g Salz
  3. 7 g Trockenhefe (oder 21 g Frischhefe)
  4. 1 TL Zimt, gestrichen
  5. 50 g Zucker
  6. 70 g Haselnüsse (oder andere Nüsse)
ZUBEREITUNG
  1. Für den Soaker alle Zutaten in einer Schüssel gut vermischen. Bitte keine Nüsse, Kerne oder Samen, sondern nur getrocknete Früchte für den Soaker verwenden!
  2. Für die Biga alle Zutaten in eine weitere Schüssel geben und für 2 Minuten kneten, bis sich alles verbunden hat. Teig 5 Minuten ruhen lassen, dann noch einmal für eine Minute kneten. Biga für 30 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen.
  3. Anschließend die Schüsseln mit dem Soaker und der Biga abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  4. Am nächsten Tag die Schüsseln aus dem Kühlschrank holen und gute 30 Minuten in der Küche stehen lassen, damit die Zutaten Zimmertemperatur annehmen.
  5. Nun den Hauptteig zubereiten. Dazu das Weizenvollkornmehl, das Salz, die Hefe und jeweils die Hälfte zum Zimt und Zucker zusammen mit dem Soaker und der Biga in einer Schüssel 2-3 Minuten kneten., 5 Minuten in der Schüssel ruhen lassen und anschließend noch einmal 2-3 Minuten kneten. Der Teig sollte etwas klebrig sein, aber nicht an den Fingern kleben bleiben. Evtl. noch etwas Mehl dazugeben und unterkneten.
  6. Den Teig zu einer Rolle formen und ca. 1,5 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen um das 1,5-fache verdoppelt hat.
  7. Eine Kastenform einfetten und mit Mehl ausstäuben.
  8. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig mit den Händen rechteckig flachdrücken.
  9. Haselnüsse, restlichen Zimt und Zucker darauf verteilen, den Teig aufrollen und in die Kastenform legen. Abgedeckt weitere 45 Minuten gehen (das Volumen sollte sich wieder um das 1,5-fache vergrößert haben.
  10. Den Backofen auf 240°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  11. Nach der Ruhezeit das Brot für ca. 10 Minuten bei 240°C backen, anschließend bei 200°C 25-35 Minuten weiter backen.
  12. Wenn das Brot von unten hohl klingt, wenn man darauf klopft, ist es fertig gebacken.
Adapted from Migas en la mesa
Adapted from Migas en la mesa
Küchenmomente https://www.kuechenmomente.de/

Kommentare

  1. Leave a Reply

    Sarah
    7. November 2018

    Hallo Tina,
    hm… das klingt schon richtig vorweihnachtlich!
    Gruss,
    Sarah

    • Leave a Reply

      Tina
      7. November 2018

      Hey Sarah,
      das stimmt wohl…obwohl der Zimt-Geschmack jetzt nicht besonders intensiv war.
      Also eher ein Winter- als ein Weihnachts-Früchtebrot 🙂 …
      Liebe Grüße
      Tina

  2. Leave a Reply

    zorra
    7. November 2018

    Ging mir auch so, ich dachte, ich müsse es wegwerfen. Das Innenleben hat mich dann auch positiv überrascht. Vielen Dank fürs Mitbacken!

    • Leave a Reply

      Tina
      7. November 2018

      Sehr gerne, ihr seid mir alle schon richtig ans Herz gewachsen 🙂 !
      Liebe Grüße

      Tina

  3. Leave a Reply

    Birgit D
    7. November 2018

    Hallo Tina,
    mmmmh – ein super Ergebnis! Meine Kruste war auch einen Tick zu dunkel. Aber wer Puderzucker im Schrank hat . . . Die Temperatur werde ich beim nächsten Mal reduzieren und – gut ist! Liebe Grüße und bis zum nächsten Synchronbacken

    • Leave a Reply

      Tina
      7. November 2018

      Vielen Dank liebe Birgit.
      Genauso sehe ich das auch – das nächste Mal etwas weniger Power im Ofen, dann wird es bestimmt ein absolutes Früchtebrot-Träumchen….
      Herzliche Grüße aus dem Münsterland
      Tina

  4. Leave a Reply

    Conny
    7. November 2018

    Liebe Tina,

    Dein Ofen kann 300 Grad? Das macht mich echt neidisch. Dein Früchtebrot sieht klasse aus! Meins war auch auch – ähm – ziemlich dunkel. Dabei kann mein Öfchen maximal 225 Grad. Aber geschmacklich war es top. Und es ist auch schon komplett aufgefuttert. Das Synchronbacken mit Euch allen hat wieder sehr viel Spaß gemacht.

    Herzlichst, Conny

    • Leave a Reply

      Tina
      7. November 2018

      Hey Conny,
      mein „alter“ Backofen hat doch letztes Jahr das Zeitliche gesegnet und mein Mann hat mir einen mit Selbstreinigungsfunktion gegönnt, daher die 300 °C. Gebraucht habe ich diese Temperatur aber tatsächlich nur zum Reinigen. Und stell dir mal bloß vor, ich hätte mich hier an das Rezept gehalten… Das wäre aber mächtig in die Hose gegangen!
      Liebe Grüße
      Tina

  5. Leave a Reply

    Dagmar
    7. November 2018

    Liebe Tina,
    dein Brot ist genau nach meinem Geschmack…bin schon am überlegen wann ich es mal backe.
    Versuche ja wirklich immer dabei zu sein, aber dieses Mal hats nicht geklappt.

    LG
    Dagmar

    • Leave a Reply

      Tina
      7. November 2018

      Liebe Dagmar,
      schade, dass du dieses Mal nicht dabei sein konntest! Aber du hast ja eine Menge leckerer Varianten zum Nachbacken zur Auswahl 🙂 .
      Nur ein Tipp, achte auf die Temperatur…wäre schade wenn deines auch zu dunkel wird, so wie bei den meisten von uns. Siehst du, hat auch etwas Gutes, wenn man mal nicht dabei sein kann, die anderen testen das Rezept schon mal für dich 😉 .
      Herzliche Grüße und hoffentlich bis zum nächsten Synchronbacken
      Tina

  6. Leave a Reply

    Jutta Hofmann
    7. November 2018

    Hallo Tina,
    schön dokumentiert. Das wollte ich eigentlich auch machen, aber ich hatte nicht den Nerv dazu… vielleicht das nächste mal…
    Herzlichst
    Jutta

    • Leave a Reply

      Tina
      7. November 2018

      Danke Jutta,
      ich mache das auch nur manchmal, oft vergesse ich es auch schlicht und einfach 😉 .

      Liebe Grüße
      Tina

  7. Leave a Reply

    Ana Melm
    7. November 2018

    Lovely pictures for a lovely loaf!!! I’m so happy, there is no much more I can say!!! This synchro game is so fun and I’m so surprised to see this bread here!

    • Leave a Reply

      Tina
      8. November 2018

      Dear Ana,

      thank you so much 🙂 . And thank you for the great recipe!

      With greetings from the north oh Germany

      Tina

  8. Leave a Reply

    Simone von zimtkringel
    8. November 2018

    Hallo Tina, endlich komme ich heute auch dazu, mich bei den Mitbäckerinnen umzuschauen und stelle fest, schön ist es bei dir! (Jaja, ich gebe es zu, ich habe mich natürlich auch sonst ein wenig umgeschaut!). Und ja, dein Backofen mit 300° macht mich auch ein wenig neidisch!
    Liebe Grüße und bis zum nächsten Synchronbacken
    Simone

    • Leave a Reply

      Tina
      8. November 2018

      Hey Simone,
      schön, dass du dich bei mir auf dem Blog wohlfühlst! Komme gerne so oft und so lange wie du magst zu Besuch, du bist jederzeit herzlich Willkommen 😉 ….
      Ja mein Hightech-Backofen ist mir inzwischen auch ans Herz gewachsen und ich möchte ihn nicht mehr missen.
      Liebe Grüße und bis ganz bald
      Tina

  9. Leave a Reply

    Yvonne
    9. November 2018

    Ich mag Rosinen auch nicht besonders, die Idee sie durch Cranberries zu ersetzen finde ich super. 🙂
    Deine Fotos gefallen mir auch sehr!
    LG Yvonne

    • Leave a Reply

      Tina
      10. November 2018

      Vielen Dank Yvonne, ich finde die Cranberry-Alternative optimal für uns hier :-).
      Liebe Grüße
      Tina

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