Berliner aus dem Ofen

Ofenberliner

Puh! Gerade noch geschafft! Passend zum „Ossensamstag“, hat mein Mann es hingekriegt, die streikende Technik in den Griff zu bekommen. Ich hatte es schon aufgegeben…

Wir wohnen ja nun in einer Gegend, die nicht gerade zur Karnevalshochburg zählt. Vielleicht ist das der Grund, warum ich dem „närrischen Treiben“ nicht wirklich etwas abgewinnen kann. Heute allerdings findet in Osnabrück der alljährliche Umzug statt – es ist also „Ossensamstag“ und da wir gerade Besuch aus Schweden haben, werden wir uns später den Umzug anschauen.

Was ich mit der Karnevalszeit verbinde, sind Berliner (oder Krapfen) in allen Varianten. Die gab es schon seit der Kindheit zu Ossensamstag und/oder Rosenmontag.

Gefüllte Berliner aus dem Ofen

Ich habe heute mal die Variante aus dem Backofen für euch. Das Rezept habe ich von einer Bekannten, die ich letzte Woche im Wartezimmer beim Arzt getroffen habe. Sie hat die „Ofenberliner“ schon so oft gebacken, dass sie das Rezept im Kopf hatte. Also habe ich schnell das Handy gezückt und mir das Rezept notiert 😉 . Inzwischen habe erfahren, dass dieses Rezept von Slava Steffens ist, die ich natürlich gerne als Quelle angebe.

Ich muss sagen, ich war überrascht, wie schnell und einfach die Zubereitung ist. Klar, es ist Hefe dabei und das bedeutet, die Teiglinge brauchen etwas Ruhezeit. Aber abgesehen davon, ist die Ofenvariante auf jeden Fall viel schneller und einfacher als die Version, die in Fett gebacken wird.

Berliner aus dem Ofen

Übrigens sagte mein Sohn hinterher, das wäre das Beste, was ich dieses Jahr bis jetzt gebacken hätte 😉 . Könnte daran liegen, dass ich die Berliner mit seiner Lieblingsmarmelade gefüllt habe…

Die Füllung ist ja reine Geschmacksache, Marmelade, Pflaumenmus, Nutella, Creme oder Pudding – jeder wie er mag. Jede Jeck is anders 🙂 .

Berliner aus dem Ofen
So einfach und einfach lecker!
Write a review
Print
Prep Time
15 min
Cook Time
15 min
Total Time
30 min
Prep Time
15 min
Cook Time
15 min
Total Time
30 min
Zutaten für 8 Berliner
  1. 150 ml lauwarme Milch
  2. ½ Würfel frische Hefe
  3. 4 EL Zucker
  4. 350 g Mehl
  5. 1 Prise Salz
  6. 1 Ei
  7. 2 EL Margarine
  8. Margarine, geschmolzen (zum Bestreichen)
  9. Zucker oder Puderzucker (zum Bestreuen)
  10. Lieblings-Marmelade (zum Füllen)
Zubereitung
  1. Lauwarme Milch mit Zucker und Hefe verrühren.
  2. Mehl in eine Schüssel geben. Salz, Ei und Hefegemisch dazugeben und mit Küchenmaschine oder Rührgerät (Knethaken) zu einem Kloß vermengen.
  3. Die weiche Margarine zufügen und weitere 5 Minuten verkneten.
  4. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
  5. Mit bemehlten Händen aus dem Teig 8 Ballen formen und auf das Backblech legen. Mit einem Geschirrhandtuch abdecken und an einem warmen Ort gute 30 Minuten gehen lassen.
  6. Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Berliner für ca. 15 Minuten backen.
  7. Nach dem Backen mit der geschmolzenen Margarine bestreichen und mit Zucker (oder Puderzucker) bestreuen.
  8. Marmelade nach Wahl in einen Spritzbeutel mit einer Kuchenspritztülle füllen und in die Berliner spritzen (oder einfach eine Einwegspritze aus der Apotheke dafür benutzen).
Notizen
  1. Zubereitungszeit ohne Gehzeit.
  2. Die Berliner können natürlich auch mit Pflaumenmus, Nutella oder Creme gefüllt werden.
Küchenmomente https://www.kuechenmomente.de/

Kommentare

  1. Leave a Reply

    natalie
    18. August 2017

    Über Umwege dieses Rezept heute entdeckt und gleich mal abgespeichert!
    Ich mag Berliner gern, bin aber wg. des Fettbackens immer vorm Selbermachen zurückgeschreckt.
    Toll, dass es eine Alternative gibt! Danke! 🙂

    • Leave a Reply

      Tina
      18. August 2017

      Liebe Natalie,

      genauso ging es mir auch. Viel Spaß beim Nachbacken. Ich würde mich auch über ein Feedback freuen, wie sie dir geschmeckt haben :-).

      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
      Tina

Hinterlasse einen Kommentar

Du kannst diese HTML tags verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>