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Buttrige Croissants selber backen
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Croissants nach Julia Child

  • 23. Mai 2018
  • Tina
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direkt zum Rezept

(Unbezahlte Werbung, da Verlinkung von Personen/ Websites) Croissants nach Julia Child

Zugegeben, in naher Zukunft wäre ich garantiert nicht auf die Idee gekommen, welche selber zu backen. Aber ich habe mir vorgenommen, wenn möglich jedes #synchronbacken von Sandra (From-Snuggs-Kitchen) und Zorra (1x umrühren bitte aka kochtopf) mitzumachen und die beiden hatten sich nun mal Croissants nach einem Rezept von Julia Child ausgesucht. Gebacken wurde über das Pfingstwochenende und wie immer haben alle Teilnehmer die einzelnen Schritte bei Instagram (unter #synchronbackendasoriginal #synchroncroissants #pfingstsynchronbacken) gepostet.

Croissants  – Die Zubereitung

Collage Croissantherstellung

oben – Teig vor und nach 3 Stunden Ruhezeit

unten – als Rechteck ausgerollt und das erste Mal gefaltet

Croissants Herstellung Collage

oben links – Butterplatte eingearbeitet und gefaltet

rechts – letztes Ausrollen vor dem Zuschneiden der Dreiecke

unten links – mein Versuch Croissants zu formen (nicht nachmachen!)

Naja die ersten fertigen Exemplare seht ihr auf dem Bild unten. Hätte ich vor dem Synchronbacken ein oder zwei YouTube-Videos zum Thema “wie forme ich Croissants” angeschaut, wären sie beim ersten Mal schon ziemlich gut geworden.

Croissants der erste Versuch
Aber abgesehen davon, war die Herstellung zwar ungewohnt (ich habe noch nie so oft ein Lineal beim Backen in der Hand gehabt), aber überhaupt nicht kompliziert. Nur mit der Backtemperatur bzw. Backzeit hatte ich ein echtes Problem, denn nach 12 Minuten bei den angegebenen 250°C waren die Croissants vom ersten Blech fast schwarz. Diese auf dem Fotos habe ich dann bei 230°C gute 10 Minuten gebacken und so richtig goldbraun sind die auch nicht mehr 🙁 .

Schon leicht frustriert wurde ich dann aber doch von einer tollen Krume, einer blättrigen Kruste und einem herrlich buttrigen Geschmack überrascht.

Krume Croissants nach Julia Child

Übung macht den Meister – auch beim Backen von Croissants

Da der Geschmack wirklich überzeugt hat, habe ich die Croissants inzwischen wieder gebacken. Und was soll ich sagen? Sie sind traumhaft geworden! Schaut mal hier 🙂 !

Buttrige Croissants im Anschnitt

Also nicht gleich aufgeben, wenn etwas nicht sofort klappt, sondern einfach noch einmal probieren. Es lohnt sich!

Croissants nach Julia Child – Die Ergebnisse der anderen Teilnehmer

Die formschönen Exemplare in unterschiedlichen Varianten findet ihr auf den Blogs der anderen  Teilnehmer. Hier ist die Linkliste zu dem Event:

  • Manuela von Vive la réduction!
  • Simone von Zimtkringel
  • Dagmar von Dagmars Brotecke
  • Caroline von Linal’s Backhimmel
  • Conny von Mein wunderbares Chaos
  • zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
  • Birgit von Backen mit Leidenschaft
  • Steffi von dulcipessa
  • Sandra von From-Snuggs-Kitchen
  • Britta von Backmädchen 1967

unterschrift bei about me

 

 

Croissants

Etwas aufwendig, aber die Mühe lohnt sich!

Croissants nach einem Rezept von Julia Child
PDF Download

Zubereitungszeit

Wartezeit

Backzeit
12 min

ZUTATEN

  • 7 g Frischhefe oder 3 g Trockenhefe
  • 30 ml lauwarmes Wasser
  • 5 g Zucker
  • ca. 225 g Weizenmehl (bei mir 2 EL mehr)
  • 10 g Zucker
  • 9 g Salz
  • 120 g lauwarme Milch
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 150 g kalte Butter

AUSSERDEM

  • 1 Ei zum Bestreichen
  • 1 TL Wasser

ZUBEREITUNG

  1. Frischhefe, Wasser und 5 g Zucker in die Schüssel der Küchenmaschine geben und verrühren. Stehen lassen, bis es anfängt leicht zu schäumen.
  2. Das Mehl zugeben.
  3. Restlicher Zucker (10 g) und Salz in der lauwarmen Milch auflösen und zusammen mit dem Öl ebenfalls in die Schüssel geben.
  4. Auf kleinster Stufe 4 Minuten kneten, falls nötig noch etwas Mehl zugeben. Küchenmaschine auf die nächste Stufe schalten und den Teig fertig auskneten (bei mir 4 Minuten). Nicht zu lange kneten.
  5. Den Teig zudecken und bei ca. 23°C 3 Stunden gehen lassen oder bis sich das Teigvolumen verdreifacht hat.
  6. Danach den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und von Hand in ein Rechteck  von ca. 20x30 cm drücken.
  7. Nun denTeig wie einen Brief zusammenfalten, also das obere Drittel des Teigs nach unten über das mittlere Drittel legen, dann das untere Drittel über die oberen beiden Schichten legen.
  8. DenTeig zurück in die Schüssel legen und zugedeckt 1,5 Stunden bei Raumtemperatur oder über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Das  Teigvolumen sollte sich dabei verdoppeln.
  9. Sobald der Teig sein Volumen verdoppelt hat, ist es Zeit die Butter einzuarbeiten. Während der Zubereitung der Butterplatte, den gegangen Teig in den Kühlschrank stellen. Die kalte Butter auf ein Schneidebrett oder Backpapier legen und mit einem Nudelholz etwas flach klopfen. Danach mit den Handballen die Butter weiter zu einem Rechteck von ca. 25x19cm flach drücken. Achtung, sie soll dabei streichfähig werden aber  trotzdem kühl bleiben! Sollte sie zu warm werden, die Butterplatte einfach nochmal kurze Zeit in den Kühlschrank legen. * siehe Tipp unten!
  10. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche legen und 2 - 3 Minuten ruhen lassen .Mit den Händen Teig zu einem Rechteck von 35x20 cm drücken.
  11. Die Butter vom Schneidebrett nehmen und auf die obere Hälfte des Teigrechtecks legen, dabei sollte oben und seitlich ein Rand von knapp 1 cm frei bleiben. Das untere butterfreie Drittel des Teiges nach oben über das mittlere Drittel  legen, dann das obere Drittel über die unteren beiden Schichten legen.
  12. Jetzt den Teig um 90° drehen, so dass die kurze Seite des Rechtecks zu dir hin zeigt. Den Teig vorsichtig zu einem Rechteck von 35x20 cm ausrollen, dabei darauf achten, dass keine Butter aus dem Teig herausquetscht.
  13. Den Teig wiederum wie ein Brief falten: das obere Drittel des Teigs nach unten über das mittlere Drittel legen, dann das untere Drittel über die oberen beiden  Schichten legen. Diese Technik heisst übrigens einfache Tour. Teig so gefaltet in Folie oder Backpapier packen und für 2 Stunden in den Kühlschrank legen.
  14. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, mit der "geschlossenen", längeren Seite zu dir auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche legen und mit dem Nudelholz vorsichtig etwas flach klopfen. Danach den Teig 8 bis 10 Minuten ruhen lassen.
  15. Den Teig wieder zu einem Rechteck von 35x20 cm ausrollen und falten wie oben beschrieben.  Wieder den Teig um 90° drehen und noch einmal zu einem Rechteck von 35x20 cm ausrollen.   Wieder wie oben beschrieben falten, in Folie oder Backpapier einpacken und für 2 Stunden in den Kühlschrank legen. (Länger oder gar über Nacht geht auch, dann muss der Teig  jedoch mit etwas beschwert werden, damit er nicht zu stark aufgeht.)
  16. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  17. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche legen und 20 Minuten ruhen lassen.
  18. Nun Teig zu einem Rechteck von 50x12 cm ausrollen. Anschließend die Teigplatte halbieren (also in zwei Rechtecke von 25x12 cm teilen). Ein Rechteck in den Kühlschrank legen, so bleibt es kalt. Die Butter darf nämlich  nie zu warm werden!
  19. Das andere Rechteck zu 38x12 cm ausrollen und in drei gleichgroße Quadrate schneiden. (ca. 12x12 cm). Zwei Quadrate in den Kühlschrank legen. Sollte das verbleibende Quadrat etwas geschrumpft sein, es nochmals ein wenig ausrollen. Das Quadrat diagonal in zwei Dreiecke schneiden. Die Dreiecke etwas lang ziehen, so das gleichschenklige Dreiecke entstehen.  Teigdreiecke von der breiten Seite her aufrollen und zu Croissants formen und  aufs Backblech legen.(Das Formen hat bei mir ja nun nicht so gut geklappt).
  20. Mit dem restlichen Teig gleich verfahren, es ergibt total 12 kleine Croissants.
  21. Die Croissants zugedeckt 1 Stunde gehen lassen, sie sollen sich in der Grösse verdreifachen. Das dauert also eher 2-3 Stunden!
  22. Backofen auf 250° C aufheizen.
  23. Ein Ei mit einem TL Wasser verrühren und Croissants damit bestreichen.
  24. Die Croissants in den Ofen schieben und 12 bis 15 Minuten backen. Sie sollen goldbraun sein. Bei mir war das erste Blech nach 12 Minuten sehr dunkel, also lieber ein Auge darauf haben!
  25. Croissants aus dem Ofen nehmen auf ein Gitter legen, mindestens 10 Minuten warten bevor man das erste selbstgebackene Croissants probiert!

Von Tina

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20 Kommentare
  1. Pain au chocolat und Croissants nach Julia Child | Mein wunderbares Chaos sagt:
    23. Mai 2018 um 7:01 Uhr

    […] von Vive la réduction! Tina von Küchenmomente Simone von Zimtkringel Dagmar von Dagmars Brotecke Carolin von Linals Backhimmel Zorra von […]

    Antworten
  2. Heilige Dreifaltigkeit. Wortwörtlich! – Vive la réduction! sagt:
    23. Mai 2018 um 8:02 Uhr

    […] Tina auf Kuechenmomente […]

    Antworten
  3. Conny sagt:
    23. Mai 2018 um 11:09 Uhr

    Liebe Tina,

    stell mal Dein Licht nicht unter den Scheffel, die sehen ganz prima aus. Mir ist übrigens jetzt erst klar geworden, dass ich meine Croissants vermutlich auch falsch aufgerollt habe. (Für Videos fehlt mir leider jede Geduld), aber mein Gott: Was waren die lecker! Hübscher waren allerdings auf jeden Fall die Pains au chocolat.
    Ein wunderbares Rezept – und ich freu mich so, dass ich noch (fast) fertigen Teig im Froster habe. Bis hoffentlich beim nächsten Synchronbacken!

    Herzlichst, Conny

    Antworten
    1. Tina sagt:
      5. Juni 2018 um 11:10 Uhr

      Liebe Conny,
      mein Ehrgeiz war ja nun geweckt – das muss doch besser gehen. Also habe ich am Wochenende wieder welche gebacken, dieses Mal habe ich mir das Video VORHER angeschaut und die Temperatur reduziert. Ich will mich ja nicht selber loben, ABER dieses Mal sind die echt toll geworden 🙂 .
      Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal
      Tina

      Antworten
  4. zorra sagt:
    23. Mai 2018 um 11:16 Uhr

    Du hast wohl einen Ofen mit Superpower! Die Krume sieht göttlich aus, ich greif mal zu!

    Antworten
    1. Tina sagt:
      5. Juni 2018 um 11:07 Uhr

      Hallo zorra,
      inzwischen habe ich einen neuen Versuch gestartet 😉 . Dieses Mal richtig gewickelt und gute 10 Minuten bei 230°C – göttlich! Geht doch, warum nicht gleich so 🙂 ?!

      Bis zum nächsten Mal
      Liebe Grüße
      Tina

      Antworten
  5. Steffi sagt:
    23. Mai 2018 um 11:42 Uhr

    Liebe Tina,
    bei mir waren die 250° auch viel zu heiß, aber das kenne ich von meinem Ofen schon. Die Krume ist ein Traum und so lange die Croissants geschmeckt haben ist doch alles gut 😉
    Liebe Grüße, Steffi

    Antworten
    1. Tina sagt:
      5. Juni 2018 um 11:05 Uhr

      Liebe Steffi,
      mich hat das echt gewurmt….Also gab es bei uns letztes Wochenende wieder Croissants – dieses Mal richtig gewickelt und bei 230°C 11 Minuten auch nicht verbrannt…
      Bis zum nächsten Mal 🙂
      Viele Grüße
      Tina

      Antworten
      1. Steffi sagt:
        6. Juni 2018 um 6:51 Uhr

        Liebe Tina,
        sehr gut. Das freut mich zu hören! Manchmal braucht man eben zwei Anläufe 😉
        Liebe Grüße, Steffi

        Antworten
  6. Dagmar sagt:
    23. Mai 2018 um 16:49 Uhr

    Deine Croissants sehen doch gut aus…und ein bisschen mehr Farbe ist doch auch okay.
    Meine waren richtig verbrannt, aber nicht weil die Temperatur zu hoch war, sondern weil ich gerade als die Uhr klingelte die ersten Bilder gepostet habe. Fast 10 Minuten später habe ich
    dann daran gedacht, da war schon alles zu spät.

    Die Porung sieht auch super aus…

    Lieben Gruß
    Dagmar

    Antworten
    1. Tina sagt:
      5. Juni 2018 um 11:02 Uhr

      Danke Dagmar, aber ich war nicht wirklich zufrieden. Darum habe ich sie am letzen Wochenende noch einmal gebacken. Dieses Mal richtig gewickelt und nicht halb verbrannt . Sind genial geworden – geht doch ;-).
      Liebe Grüße und bis zum nächsten Mal
      Tina

      Antworten
  7. Simone von zimtkringel sagt:
    23. Mai 2018 um 17:23 Uhr

    Liebe Tina,
    hey du bist auch im Club “Möglichst-kein-Synchronbacken-verpassen”? Wie cool, ich auch! Übrigens sind meine Croissants auch etwas dunkel geworden. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich noch längst nicht damit gerechnet, als mein Mann meinte, dass es wie beim Bäcker riechen würde. Ich war so in Eure Bildchen bei Instagram vertieft….
    Liebe Grüße
    Simone

    Antworten
    1. Tina sagt:
      5. Juni 2018 um 11:00 Uhr

      Liebe Simone,
      ja, das Synchronbacken macht immer total Spaß und es doch spannend mal aus der Komfortzone rauszukommen 🙂 …. So ganz zufrieden war ich ja nicht mit meinem Ergebnis, deshalb habe ich sie am Wochenende noch einmal gebacken. Dieses Mal richtig gewickelt und nicht halb verbrannt 😉 .
      Bis zum nächsten Mal dann
      Viele Grüße
      Tina

      Antworten
  8. manuela sagt:
    23. Mai 2018 um 17:41 Uhr

    ich finde auch, da gibt es nix zu meckern. und wenn ich den aufgebrochenen sehe, könnte ich gerade schon wieder die küchenmaschine anwerfen 😀

    liebe grüße
    manuela

    Antworten
    1. Tina sagt:
      5. Juni 2018 um 10:21 Uhr

      Vielen Dank Manuela, aber mich hat es genervt. Deshalb habe ich die Croissants inzwischen noch einmal gebacken – und da hat alles perfekt geklappt :-)!
      Liebe Grüße

      Tina

      Antworten
  9. Britta sagt:
    24. Mai 2018 um 7:32 Uhr

    Es hat super viel Spaß gemacht und Dank Dir konnte ich auch mitmachen, du hast ein ganz tolles Ergebnis erzielt mit deinen Croissants

    Antworten
    1. Tina sagt:
      5. Juni 2018 um 10:22 Uhr

      Liebe Britta,
      wir backen bestimmt noch einiges an Backwaren “zusammen” und ich freue mich darauf 🙂 !
      Liebe Grüße
      Tina

      Antworten
  10. Croissants einfach selber backen - nach Julia Child sagt:
    24. Mai 2018 um 22:48 Uhr

    […] Tina von http://www.kuechenmomente.de […]

    Antworten
  11. Rebecca sagt:
    22. April 2020 um 9:44 Uhr

    Hallo : )

    Bei der Temperatur Angabe für den Ofen schreibst du garnicht ob Umluft oder Ober-/ Unterhitze. Das macht einen sehr großen Unterschied beim backen. Bei Umluft muss man immer mit der Temperatur etwas runter gehen.
    Vielleicht hilft das beim nächsten mal : )

    Antworten
    1. Tina sagt:
      22. April 2020 um 12:54 Uhr

      Hallo Rebecca,
      ui, da habe ich die Angabe vergessen ins Rezept zu schreiben 🙁 . Das habe ich direkt mal nachgeholt – vielen Dank für den Hinweis! Daran lag es aber nicht, mein Ofen hat einfach ne Menge Power, aber inzwischen kann ich das auch besser abschätzen und bleib die letzen Minuten immer in Sichtweite 😉 .
      Liebe Grüße
      Tina

      Antworten

Wie schön, dass ihr meinen BackBlog besucht. Hier findet ihr leckere, einfache Rezepte rund um das Thema Backen, Desserts, Getränke und Geschenkideen aus der Küche.

Viel Spaß beim Stöbern, Lesen und Entdecken – vor allem aber beim Nachbacken!

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