Kürbiskernaugen – Weihnachtsplätzchen aus Österreich

So, hier kommen sie nun, meine ersten Weihnachtsplätzchen dieses Jahres 🙂 . Man merkt, ich bin noch nicht richtig im „Plätzchen-Modus“, denn das erste Blech ist mir fast schon etwas dunkel geraten….Aber das passiert mir meistens bei der ersten Sorte, euch auch? 

Wer meinen Blog verfolgt, der kann sich sicherlich noch an die Buchbesperchung von Die besten Weihnachtskekse erinnern. Wie immer gab es auch gleich ein Rezept aus dem Buch dazu, in dem Fall die Steirer Schnitten. Dort wurden gemahlene Kübiskerne als Füllung verwendet. Das war für mich eine Premiere, fand ich aber oberlecker und eine spannende Alternative zu gemahlenen Nüssen. Deshalb musste ich auch unbedingt noch diese Kürbiskernaugen , ebenfalls mit gemahlenen Kürbiskerne, ausprobieren. Auch dieses Rezept stammt aus dem Buch von Joanna Aust.

Nussfreie Weihnachtsplätzchen

Allerdings werden hier die Kürbiskerne vorher in einer fettfreien Pfanne geröstet und dann erst gemahlen. Die Mischung aus Weizen-und Dinkelvollkornmehl sowie den gemahlenen Kürbiskernen geben dem Mürbeteig einen etwas „rustikaleren“ Touch, aber keine Angst, er ist trotzdem schön buttrig. Nur halt nicht so „fein“ wie bei manchen anderen Weihnachtsplätzchen. Diesen Mürbeteig muss man nicht vor dem Weiterverarbeiten kühlen, kann man aber natürlich. 

Kürbiskernaugen gefüllte, nussfreie Weihnachtskekse

Es werden 2 Rollen geformt, die dann jeweils in kleine Scheiben geschnitten, aus denen kleine Kugeln geformt werden. Jede Kugel bekommt eine Mulde in die Mitte gedrückt, wird mit Ei eingestrichen und in grob gemahlenen Kürbiskernen gewälzt. Dann ab in der Backofen. Die Mulden der abgekühlten Kekse werden dann noch mit etwas erwärmter Konfitüre gefüllt. Wenn man die Konfitüre leicht erwärmt, bekommt sie so eine schöne glatte Oberfläche und die Kekse kleben nicht in der Dose aneinander. 

Zubereitungsschritte Kürbiskernaugen

Im Buch war übrigens eine Mengenangabe von 60-70 Stück angegeben. Ich bin aber nur auf ca. 45 Stück gekommen. Egal, es lohnt sich auf jeden Fall, diese Kekse zu backen. Sie ergänzen die Auswahl auf dem Plätzchenteller um eine ganz neue Geschmacksrichtung und sind wie gesagt auch für die meisten Nuss-Allergiker geeignet. 

unterschrift

 

Kürbiskernaugen
Serves 40
Weihnachtsplätzchen mal anders
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Prep Time
30 min
Cook Time
12 min
Prep Time
30 min
Cook Time
12 min
ZUTATEN
Für den Teig
  1. 130 g Butter
  2. 80 g Weizenmehl
  3. 70 g Dinkelvollkornmehl
  4. 1 Eigelb
  5. 70 g Kürbiskerne, geröstet und gemahlen
  6. 50 g Puderzucker
  7. ½ TL Vanillezucker
Außerdem
  1. 1 Ei zum Einstreichen
  2. Gemahlene Kürbiskerne zum Wälzen
  3. Rote Konfitüre zum Füllen (bei mir rote Beeren)
ZUBEREITUNG
  1. Die Butter ca. 30 Minuten vorher aus dem Kühlschrank nehmen.
  2. Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen und bereitstellen.
  4. Die Butter in kleine Würfel schneiden.
  5. Mehle mischen und in eine Schüssel füllen. Das Eigelb und die Butterwürfel dazugeben. Mit den Fingern leicht verkneten. Die gemahlenen Kürbiskerne, den Puderzucker und den Vanillezucker mischen, dazugeben und unterkneten. Wenn sich die Zutaten verbunden haben, den Teig aus der Schüssel auf eine saubere Arbeitsfläche geben und zügig zu einem glatten Teig kneten. Falls der Teig zu klebrig ist, für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen. Falls nicht, kann er sofort weiterverarbeiten.
  6. Den Teig halbieren und jeweils zu Rollen formen. Kleine Scheiben davon abschneiden und daraus kleine Kugeln rollen. Die Kugeln mit etwas Abstand auf die Backbleche setzen und mittig eine Kuhle drücken. Das klappt super mit dem Stilende eines Holz-Kochlöffels. Mit verquirltem Ei bestreichen in gemahlenen Kürbiskernen wälzen oder die Augen damit bestreuen. Die Kuhlen dabei aussparen.
  7. In der Ofenmitte 12-15 Minuten backen. (Anmerkung: Mein erstes Blech war nach 12 Minuten schon etwas dunkel, deshalb war das zweite Blech nur 10 Minuten im Ofen).
  8. Nach dem Backen die Kekse auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
  9. Inzwischen die Konfitüre leicht erwärmen, in einen kleinen Spritzbeutel füllen und in die Mulden der Kekse spritzen.
  10. Nachdem die Konfitüre getrocknet ist, können die Kürbiskernaugen in einer Keksdose aufbewahrt werden und sind für 3-4 Wochen haltbar.
Adapted from Backbuch "Die besten Weihnachtskekse" von Johanna Aust
Adapted from Backbuch "Die besten Weihnachtskekse" von Johanna Aust
Küchenmomente https://www.kuechenmomente.de/
Kürbiskernaugen Pinterstpost

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