Sechskorn-Brot

Sechskorn-Brot im Anschnitt

Allgemein, Brot / Brötchen, Rezepte | 1. August 2016 | Von

Obwohl  meine Kinder Ganztagsunterricht haben,  essen sie nicht in der Mensa. Denen schmeckt es dort einfach nicht, und auf den Lärm und das Anstehen haben sie auch keine Lust. Dann essen sie mittags lieber in Ruhe eine Stulle.

Gerade für Schulbrote eignen sich Körnerbrote super. Auch wenn sie schon seit dem frühen Morgen in der Brotbox liegen, schmecken sie in der Mittagspause immer frisch und werden nicht „klitschig“.

Ab und zu gibt es deshalb dieses kernige Sechskorn-Brot bei uns. Ich gebe zu, wegen der Einweich- und Gehzeiten nicht so häufig wie ich es gerne möchte. Aber wenn ich es denn mal backe, sind die Brotboxen garantiert am nächsten Tag leer gefuttert.

Sechskorn Brot
Gesund, körnig, kernig, dunkel
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Prep Time
40 min
Cook Time
50 min
Total Time
1 hr 30 min
Prep Time
40 min
Cook Time
50 min
Total Time
1 hr 30 min
Zutaten
  1. 150 g 6-Kornmischung (z. B. Alnatura)
  2. 21 g frische Hefe (1/2 Würfel)
  3. 1 EL Zucker
  4. 300 g Weizen-Vollkornmehl
  5. 300 g dunkles Roggenmehl
  6. 1/2 EL Brotgewürz
  7. 2 TL Salz
  8. 150 g Natur-Sauerteig (1 Packung)
  9. Mehl zum Bestäuben
Zubereitung
  1. Körnermischung in eine Schüssel geben mit kaltem Wasser bedecken (ca. 2 fingerbreit) .Mit einem Geschirrhandtuch abdecken und über Nacht quellen lassen. Am nächsten Tag gut abtropfen lassen.
  2. Hefe mit Zucker flüssig rühren.
  3. Beide Mehlsorten mit Brotgewürz und Salz in einer Schüssel mischen.
  4. Sauerteig und angerührte Hefe zugeben, und 500 ml lauwarmes Wasser zugießen.
  5. Sofort mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine (Knethaken!) mindestens 5 Minuten zu einem glatten, weichen Teig verkneten.
  6. Körner zugeben und kurz unterkneten.
  7. Teig mit einem Geschirrhandtuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen.
  8. Backofen auf 225 Grad (Umfuft 200 Grad) vorheizen.
  9. Teig noch einmal kneten und zu einem Laib formen. Zugedeckt noch einmal ca. 30 Minuten an einem warmen Ort geben lassen. Jetzt sollte sich der Teig merklich vergrößert haben. Mit einem scharfen Messer an der Oberfläche mehrmals einschneiden und mit Mehl bestäuben.
  10. In den Backofen schieben und die Hitze sofort auf 200 Grad (Umluft 175 Grad) reduzieren.
  11. Die Backzeit beträgt ca. 50 Minuten, danach auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Notizen
  1. Zeitangabe ohne Wartezeit.
  2. Für eine knackige Kruste eine ofenfeste Schüssel mit Wasser während des Backens in den Ofen stellen.
Küchenmomente http://www.kuechenmomente.de/

Kommentare

  1. Leave a Reply

    Andrea
    28. Dezember 2016

    Auch dieses Brot habe ich am zweiten Weihnachtstag für den 50´sten Geburtstag gebacken. Ich würde hier allerdings beim nächsten mal nur die Hälfte von dem Brotgewürz nehmen, da dieses doch sehr intensiv ist.
    Einfach nur mit Butter oder Kräuterbutter schmeckt es auch sehr gut.
    Bei diesem Teig habe ich allerdings festgestellt, dass ich unbedingt wieder eine Küchenmaschine brauche, da der Teig doch sehr klebt. Mein GöGa war beim Kneten doch sehr am fluchen.

    Aber wie gesagt, vom Geschmack sehr gut.

    Gruß, Andrea

    • Leave a Reply

      Tina
      2. Januar 2017

      Na, du Backfee 🙂
      Ja, backen ohne Küchenmaschine ist etwas müßig, aber gut für die Muckies…
      Gerade was die Mengenangabe von Gewürzen anbetrifft, ist das natürlich immer Geschmackssache. Aber ich gebe dir Recht, das Brotgewürz kann ganz schön dominant sein. Noch ein Tipp, wenn der Teig zu doll klebt, einfach noch etwas Mehl dazugeben.
      Ich hoffe, dein Göga hat sich schnell wieder abgeregt. Ganz liebe Grüße an ihn.
      Tina

  2. Leave a Reply

    Andrea
    18. April 2017

    Hallo liebe Tina,
    An Ostern war es mal wieder soweit,es wurde Brot gebacken.
    Dirses mal habe ich auch nur die Hälfte an brotgewürz genommen und einfach noch Mehl solange beigefügt bis ich das Gefühl hatte, jau nun passt es. Und was soll ich sagen,war wieder ein Gedicht.

    Also bis bald und liebe Grüße
    Andrea

    • Leave a Reply

      Tina
      18. April 2017

      Huhu Andrea,
      guter Tipp. Ich glaube, ich ändere mal die Mengenangabe im Rezept 🙂 .
      Schön, dass euch das Brot so gut schmeckt. Hast du noch Bärlauch? Dann solltest du unbedingt das Bärlauchbrot backen, das ist hier zuhause der Renner! Und pssst morgen kommt auch wieder ein neues Brotrezept 😉 .
      Liebe Grüße an die family

      Tina

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