Appeltaart

Leckerer Apfelkuchen nach einem Rezept aus den Niederlanden

Allgemein, Kuchen | 21. Oktober 2016 | Von

Wer schon mal in den Niederlanden war, kennt ihn und liebt ihn – Appeltaart, der Kuchenklassiker überhaupt in den Niederlanden.

Natürlich habe ich diese Leckerei letztens in meinem Urlaub auch diverse Male genossen. Große Unterschiede im Geschmack konnte ich dabei nicht feststellen, entweder wurden alle Cafés vom selben Bäcker beliefert oder es halten sich tatsächlich alle ziemlich genau an das Original-Rezept.

Deko-Schild Appeltaart Rezept

Nach dem Rezept musste ich nicht lange suchen, denn offensichtlich hängt man sich das Rezept sogar als Deko-Element in die niederländischen Küchen.

Ich spreche zwar kein Niederländisch, aber dadurch dass meine Oma und Ur-Oma noch „Platt gekürt“ haben, kann ich ziemlich viele Wörter ableiten.

In der Markthal in Rotterdam traf ich an einem Gewürz-Stand einen sehr lieben älteren Herren, der wohl Appeltaart-Kenner ist und mir netterweise noch Tipps für die Füllung gegeben hat.

Das Ergebnis seht ihr hier. Und meine Familie war begeistert. „Schmeckt genauso wie im Urlaub“ war der einstimmige Tenor. Ziel erreicht würde ich sagen :-).

Für euch habe ich das Rezept natürlich in deutscher Sprache aufgeschrieben und kann euch wirklich nur ans Herz legen, den Kuchen mal nachzubacken.

Übrigens, diesen wie ich finde, wunderschönen Tortenständer habe ich in Zandvoort am ersten Tag in einem schnuckeligen, kleinen Laden gesehen. Liebe auf den ersten Blick sozusagen….

 

 

Appeltaart
Klassiker aus den Niederlanden - ich habe nur die Rosinen weggelassen.
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Prep Time
20 min
Cook Time
1 hr
Total Time
1 hr 20 min
Prep Time
20 min
Cook Time
1 hr
Total Time
1 hr 20 min
Zutaten für den Teig
  1. 180 g kalte Butter
  2. 150 g brauner Zucker
  3. 1 Ei
  4. Abrieb 1 Bio-Zitrone
  5. 1 Prise Salz
  6. 300 g Mehl
Zutaten für die Füllung
  1. 4-6 Äpfel (je nach Größe)
  2. 1,5 TL Zimt
  3. Saft einer Bio-Zitrone
  4. 50 g brauner Zucker
  5. 1 EL Speisestärke
  6. 1 TL Puderzucker zum Bestreuen
Zubereitung
  1. Kalte Butter in Würfel schneiden und mit dem Zucker, Zitronen-Abrieb und dem Ei verkneten (Knethaken benutzen).
  2. Mehl und Salz dazugeben und zügig unterkneten.
  3. Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
  4. In der Zwischenzeit die Äpfel schälen, entkernen und in nicht zu feine Würfel schneiden.
  5. Die Äpfelstücke mit Zimt, Zitronensaft, Zucker, Speisestärke mischen.
  6. Backofen auf 180 Grad vorheizen.
  7. Springform (Durchmesser 24 cm) einfetten.
  8. ¾ der Teigmenge ausrollen und die Springform komplett, also auch die Ränder auskleiden.
  9. Die Apfelmischung in die Springform füllen.
  10. Restlicher Teig entweder als “Deckel” ausrollen oder wie ich als Streusel darübergeben.
  11. Für die “Deckelvariante” noch 1 Ei mit etwas Milch verquirlen und die Teigplatte vor dem Backen damit bestreichen.
  12. Für 1 Stunde in den Backofen, danach 10 Minuten in der Form stehen lassen. Danach die Form entfernen.
Notizen
  1. Schmeckt lauwarm besonders lecker.
  2. Dazu Schlagsahne oder Vanilleeis – perfekt!
  3. Zeitangabe ohne Kühlzeit.
Küchenmomente http://www.kuechenmomente.de/

Kommentare

  1. Leave a Reply

    Angela Nestler
    27. Oktober 2016

    Dieses Rezept kann ich wieder mal nur weiter empfehlen ganz ganz großartig. Fruchtig,zimtig und sehr aromatisch. Danke schön für das tolle Rezept

    • Leave a Reply

      Tina
      27. Oktober 2016

      Liebe Angela,
      das freut mich sehr. Allerdings habe ich das Rezept ja nicht erfunden, sondern nur „überliefert“.
      Ich danke dir für dein liebes Feedback und wünsche dir weiterhin viel Spaß beim Ausprobieren meiner Rezepte 😉

      Herzliche Grüße

      Tina

  2. Leave a Reply

    Sandkorn
    17. Februar 2017

    Liebe Tina,
    genau so habe ich den Appeltaart-Geschmack in Erinnerung: saftig, zitronig, fruchtig, leichte Karamell-Note im Teig. Deine Idee mit den Streuseln ist grandios: ich bin sowieso keine Freundin von Gitter-Verzierungen auf dem Kuchen – und schneller gemacht ist es auch noch!
    Dank und herzliche Grüße aus dem Süden Schleswig-Holsteins,
    Sandkorn

    • Leave a Reply

      Tina
      17. Februar 2017

      Hallo nach Schlewig-Holstein!

      Vielen Dank für deine lieben Worte, ich freue mich sehr über das positive Feedback.

      Liebe Grüße aus dem Osnabrücker Land und dir ein schönes Wochenende

      Tina

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